Über Tierhomöopathie und Bach-Blütentherapie

Die Tiere sind mit einem Wort durch die homöopathische
Heilart wenigstens ebenso sicher und gewiß wie die
Menschen zu heilen.“


Dr. Samuel Hahnemann, ca. 1811

Was ist Homöopathie?

SchafHomöopathie nutzt unzählige Pflanzen, Mineralien, oder tierische Substanzen aus der Natur. Während eines Prozesses der Verdünnung bzw. Verreibung und Verschüttelung werden Energiemoleküle in die Substanz freigesetzt, welche dessen heilende Funktion aktivieren. Es ist diese aktivierte Energie, die die Reaktion des behandelten Tieres stimuliert. Die Wissenschaft der Homöopathie basiert auf der Annahme, daß Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. Das heißt, einige natürliche Substanzen können dieselbe Art Symptome erzeugen, die ein Mensch oder ein Tier zeigt. In einer potenzierten, aktivierten Form gegeben, reagiert der Patient und kann wieder ins Gleichgewicht kommen.
Homöopathie geht davon aus, das Symptome und Krankheiten der Versuch eines Individuums -ob Mensch oder Tier- sind, sich selbst zu heilen. Als Homöopathin unterstütze ich das Tier in diesem Prozeß mit dem passenden Mittel.
Die Dosierung homöopathischer Mittel ist genau konträr zur Schulmedizin. Weniger ist hier mehr. In jedem Fall wird die Dosierung individuell bestimmt. Für einen dauerhaften Heilungsprozeß und zur Verbesserung der Lebensqualität kann auch ein Umstellen von Futter und Lebensgewohnheiten sinnvoll sein. Homöopathie ist also mehr als die Gabe eines homöopathischen Arzneimittels.

Behandlungsablauf

StruppiNach der ausführlichen Erstanamnese, die bei chronischen Erkrankungen zwischen 1 1/2 und 2 Stunden dauern kann, erfolgt die Mittelsuche und dann die Mittelgabe. In der Humanhomöopathie steht bei der Amnese vor allem die gründliche Befragung im Vordergrund. Ein Tier kann nicht direkt befragt werden. Neben der umfassenden Befragung des Tierhalters nach Symptomen und Eigenarten helfen eine gründliche Untersuchung, die Beobachtung, Berührung, „Riechen“ einschließen, einen individuellen Gesamteindruck vom Tier zu bekommen. Bei akuten Erkrankungen ist ebenfalls eine Anamnese erforderlich, die in der Regel bis zu 45 Minuten dauern kann. Nach der ersten Mittelgabe erfolgt eine telefonische Berichterstattung, in der der Behandlungsverlauf besprochen und ein Termin für die Folgeanamnese festgelegt wird.

 

Bach-Blütentherapie

Dackel

„Für Tiere ist die Bach- Blütentherapie generell ausgesprochen gut geeignet, da sie sehr sensibel auf äußere Einflüsse reagieren können. Rechtzeitig verabreicht können die Blüten psychische Fehlentwicklungen bereits im Ansatz korrigieren, sich entwickelnde Verhaltensstörungen erst gar nicht zum Problem werden lassen und auch stark ausgeprägte Wesenzüge wie z.B. Ängstlichkeit so regulieren, daß Mensch und Tier gut damit leben können.“
Heidi Kübler, Bach-Blütentherapie in der Tiermedizin, Stuttgart 1999


Vor mehr als einem halben Jahrhundert entdeckte der englische Arzt Dr. Edwart Bach, daß eine Reihe von Pflanzen seiner Heimat einen positiven Einfluß auf Menschen wie Tieren mit bestimmten seelischen Stimmungen wie Trauer, Sorge, Gereiztheit, Angst u.a. haben können - auf sanfte Weise und ohne schädliche Nebenwirkung.
Die nach speziellen Methoden aus diesen Pflanzen gewonnenen Essenzen setzte er erfolgreich bei seelischen Problemen, aber auch bei körperlichen Beschwerden ein - getreu seiner Überzeugung, daß viele gesundheitliche Probleme, die sich auf der körperlichen Ebene als Krankheiten zeigen, ihren Ursprung auf der seelischen Ebene haben. In besonderen Streßsituationen können die Notfalltropfen sehr hilfreich sein. Ansonsten bekommt das Tier eine auf seine Situation zusammengestellte Mischung.


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